Genetische Stabilitätstests

Genetische Stabilitätstests (Zelllinienstabilität) sind eine Schlüsselkomponente bei der Charakterisierung von Produktionszellbanken und entscheidend für die Qualitätssicherung von Biologika, die aus Bakterien-, Hefe- und Säugerzellkulturen stammen. Durch die Durchführung von Studien zur genetischen Stabilität wird sichergestellt, dass das Expressionssystem keine Veränderungen erfahren hat, die sich auf die Produktintegrität auswirken können.
In Phase 3 wird die genetische Stabilität mit Hilfe der Master-Zellbank (MCB) oder der End-of-Production/Cell at Limit (EOP/CAL) mit verschiedenen Methoden bestätigt:
- Restriktionsenzymanalyse durch Southern Blot
- Genkopienzahl durch QPCR
- Sequenzierung von Expressionskassetten
- In-situ-Fluoreszenzhybridisierung (FISH) – Genkartierung
- Karyologie – klassisch & spektral